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Die Heidschnucke
...ist eine alte Landschafrasse und stammt wahrscheinlich von den auf Sardinien und Korsika beheimateten Mufflons ab.
In Norddeutschland hat sich die Schnucke besonders in drei verschiedenen Gebieten verbreitet, an die sie sich mit der Zeit anpasste. Im Weser-Ems-Raum ist nur noch in kleineren Stückzahlen die weiße, gehörnte Heidschnucke beheimatet. In den Moorgebieten im Raum Diepholz kommt die weiße, hornlose Schnucke, die so genannte Moorschnucke, vor.
Die grauen, gehörnten Heidschnucken hingegen leben seit sehr langer Zeit auf den trockenen Heideflächen der Lüneburger Heide und seit kurzem auch in der Niederlausitzer Heide. Die Heidschnucke ist für die Erhaltung der Heideflächen unentbehrlich. Sie hat als typisches Urschaf bis heute überlebt. Beide Geschlechter tragen Hörner und haben ein silbergraues Vlies (Fell) mit schwarzem Brustlatz. Die Brunstzeit ist saisonal und liegt in der Zeit von Ende Juli bis Oktober, je nach der Haltungsform. Die Tragezeit beträgt fast genau 150 Tage. Im ersten Jahr haben die Lämmer ganz schwarzes Haar, das gelockt ist wie ein Persianerpelz. Später wächst die graue Wolle durch, so dass lediglich die Beine, der Kopf und der Brustlatz der ausgewachsenen Heidschnucken die schwarze Färbung zeigen.
Die wichtigsten Eigenschaften der Schnucke sind Ihre hohe Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit. Sie verbringt Sommer wie Winter auf der Heide. Auf Grund des würzigen Heidekrautes (Besenheide, Calluna Vulgaris) erhält das Fleisch einen besonderen Geschmack und ist dadurch fettarm und besonders wertvoll.
Wir beziehen unsere Heidschnucken aus der Niederlausitzer Heide von einem naturnah arbeitenden Schäfer.
*** Spezialitäten des Hauses ***
Heidschnuckenbraten
Heidschnuckengulasch
Heidschnuckenwickelbraten
kalte Platte (Knacker)
Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie das wildbretartige Schnuckenfleisch mit seiner ausgesprochenen Zartheit.
Unsere Speisekarte mit Spezilitäten der Heidschnucke finden Sie hier.






