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Die abwechslungsreiche Geschichte der Krillemühle

Um 1550 wurde als erster Besitzer ein Donat Tutoff erwähnt...

1581    ging sie an dessen Enkel Kilian Tutoff
1600    an Jakop Hoier
????    an Brosius Rost
1627    an Sohn Brosius Rost
1663    an Sohn Michael Rost
1665    an Schwiegersohn George Rost
1687    an Witwe Barbara Rost
1687    an Maria Elisabeth von Schöberg
1719    an Steuereinnehmer Clemens Diendorff
1752    an Johannes Christian Reiff
1768    an Sohn Johann Gottfried Reiff
1807    an Schwiegersohn Johann Gottfried Pinkert
1845    an Sohn Gustav Ehrenhard Legler
1874    an Julius Hermann Leuteritz
1888    an Witwe Ida Pauline Legler
1893    an Rentner Friedrich August Albin Schirmer, im selben Jahr Weiterverkauf
1893    an Karl Max Krille aus der Spitzgrundmühle, Coswig

1898    bis zu diesem Jahr wurde eine Sägemühle betrieben, danach nur noch Getreide geschrotet

1900    wurde ein neuer Mühlenteich angelegt

1919    Übergabe an Sohn Max Gerhard Krille - seitdem heißt die Obermühle "Krillemühle"

1920    im Februar wurde der ehemalige Besitzer Max Krille in seiner Behausung überfallen und beschossen; er starb an den folgen der Verletzung am 15. März im Krankenhaus Meissen

1932    im Frühjahr errichtete Gerhard Krille ein Luft- und Schwimmbad

1935    wurde ihm, als ehemaligem Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges, das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen

1939    legte sich Gerhard Krille einen Personenkraftwagen zu

1943    pachtete der Händler Schmieder aus Dresden die Halle des Freibades als Lagerraum, um seine Möbel vor möglichen Bombenangriffen zu sichern

1950    stellte die Firma Hartmann den Löwenkopf am Teicheinlauf wieder her

1961    erwarb Gerhard Krille seinen ersten Fernsehapparat

1965    wurde im Grundstück eines der ersten Wannenbäder des Dorfes eingebaut

1967    stellte der letzte Blankensteiner Müller das Brotbacken ein, nachdem wegen seines Alters und der Krankheit seiner Frau der Mühlenbetrieb schon einige Jahre ruhte

1969    übernahm die Zentrag Berlin die Gebäude der Obermühle, mit Ausnahme des Wohnhauses. Sie nutzte sie als Betriebsferienheim, bis es Kinderferienlager des Deutschen Bauernverlages wurde. Je Durchgang konnten sich etwa 70 Kinder erholen

1989    zur Wende übernham das gesamte Objekt die Treuhand Berlin

1996    kaufte die Herzogswalder Agrar GmbH das Objekt

1997    wurde die Krillemühle als Pension und Gaststätte eröffnet

2006    Verkauf an Familie Arzberger und

Weiterführung des Pension- und Gaststättenbetriebes